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Unsere Motivation für die AKTION!

Der folgenschwere Verkehrsunfall (am 29.10.2000) meines Sohnes Andreas hat unser bisheriges Leben völlig auf den Kopf gestellt. Ab da wurde unser Leben für viele Jahre zu einer gnadenlosen Achterbahn. Nach einer ausschweifenden Feier machte sich mein Sohn volltrunken mit seinem PKW auf den Nachhauseweg. Mit 2,5 Promille im Blut geriet Andreas plötzlich auf die Gegenfahrbahn, dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

Wobei dessen Insassen nur knapp mit dem Leben davon kamen. Auch er selbst trug schwerste Kopfverletzungen davon, die ihm einige Stunden später für Minuten den Tod brachten. Es ist nur der Kunst der Ärzte und einem gnädigen Wunder zu verdanken, dass er wieder im Diesseits erwachte.Es folgte ein jahrelanger Genesungsweg, wobei die gesamte Familie gefordert war, um für Andreas eine neue Lebenschance einzurichten.

Nach vielen Jahren mit lehrreichen und qualvollen Erfahrungen habe ich mich in Zusammenarbeit mit meinem Sohn dazu entschlossen, mit unseren Möglichkeiten diesem weitverbreiteten Problem entgegen zu wirken.Vielen Müttern, Vätern, Söhnen, Töchtern würde viel Leid und Existenzangst erspart bleiben, wenn jeder seinen möglichen Teil dazu gibt um Verantwortung zu fördern. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass ein Alkohollenker bei einem Unfall durchschnittlich zwei andere Menschen mit ins Unglück reißt.

Alkoholunfälle sind also alles andere als Kavaliersdelikte – obwohl sie von vielen Verkehrsteilnehmern leider immer noch auf die leichte Schulter genommen werden.

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